Sie sind groß, zottelig und sanftmütig: Die Yaks, die Reinhold Messner vor über 25 Jahren aus dem Himalaya in seine Heimat Südtirol brachte. Seit 1985 führt der Wahl-Vinschgauer die Hochlandrinder jeden Sommer höchstpersönlich auf die Weiden im Ortlergebiet. Interessierte können den Extrem-Alpinisten und seine Herde beim Almauftrieb Ende Juni begleiten.
„König Ortler“, mit 3.905 Metern höchster Berg Südtirols, dient Reinhold Messner als Kulisse für den alljährlichen Almauftrieb seiner Yaks. Am 27. Juni um 9 Uhr geht es los: Dann startet die tierische „Karawane“ an der Talstation Sulden in ihr Sommerquartier. Urlauber können die Wanderung begleiten, mit etwas Glück nimmt sich der Extrembergsteiger sogar Zeit für Autogramme und Gespräche.
Seit 1985 züchtet Reinhold Messner Yaks, eine ursprünglich in Zentralasien beheimatete Rinderrasse. Damals brachte er 20 der als besonders anpassungsfähig geltenden Tiere von einer Himalaya-Expedition mit in die Heimat. Heute lebt die Herde im Winter auf 1.910 Metern im Dorf Sulden, den Sommer verbringt sie auf den saftigen Weiden rund um die Madritsch-Hütte am Fuß der Königspitze auf über 2.800 Metern Höhe.
Tierische Karawane im Vinschgau
Bergsteiger und Yak-Züchter: Reinhold Messner (Foto: Vinschgau Marketing / Frieder Blickle)
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