Aufgrund der Unruhen in Tunesien und des verschärften Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes hat die Thomas Cook AG entschieden, Gäste ihrer Veranstalter, die sich in Tunesien befinden, nach Deutschland zurückzufliegen. Seit Freitag werden mehrere Sondermaschinen nach Tunesien geschickt, um die rund 2.000 deutschen Gäste von Thomas Cook abzuholen.
Gleichzeitig werden alle Abreisen nach Tunesien aus Deutschland bis einschließlich 17. Januar abgesagt und die Kunden entsprechend informiert. Den betroffenen Kunden werden Alternativen zu ihrem ursprünglichen Reiseziel angeboten. In den kommenden Tagen findet dann je nach Entwicklung eine Neubewertung der Lage statt.
"Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns höchste Priorität. Wir gehen dabei keine Kompromisse ein, da die Sicherheitslage in Tunesien derzeit sehr angespannt ist. Auch wenn unsere Gäste in Tunesien bisher nicht direkt betroffen sind, haben wir uns in ihrem Interesse zu diesem Schritt entschlossen. Als Veranstalter stellen wir uns damit unserer Verantwortung“, sagt Peter Fankhauser, Vorstandsvorsitzender der Thomas Cook AG.
Die Veranstalter der Thomas Cook AG - Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute und Air Marin - bieten ihren Gästen mit Abflug bis einschließlich 24. Januar 2011 die kostenlose Umbuchung ihrer Reise nach Tunesien an.
Die Thomas Cook AG beobachte die Lage weiterhin sehr genau und steht in ständigem Kontakt zu den Behörden und Kollegen vor Ort. Gäste sollen vor Ort von der Reiseleitung informiert und bis zur Abreise betreut werden.
Thomas Cook holt seine Urlauber zurück aus Tunesien
Ein Urlaubsparadies wie auf dem Bild ist Tunesien derzeit nicht
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