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Open Air - Galerie in der Kunst- und Kulturmetropole Belgrad

„Art Tour“ in Belgrads Fußgängerzone vermittelt Besuchern einen ersten Einblick in das breite Kulturangebot der serbischen Hauptstadt

Auf der Flaniermeile Knez Mihailova tummeln sich neben den Straßenkünstlern auch viele Besucher (Foto: National Tourism Organisation of Serbia)

Noch bis zum 30. September ist Belgrad eine Open Air - Kunstgalerie. Dann können Passanten in der zentralen Flaniermeile Knez Mihailova und den umliegenden Straßen Reproduktionen von 33 Kunstwerken aus dem Nationalmuseum bestaunen. Diese sogenannte „Art Tour“ stellt eine moderne Abwandlung der Grand Tour dar, die vom 17. bis 20. Jahrhundert Teil der klassischen Ausbildung des Adels war. Gezeigt werden neben berühmten Werken von Monet, Matisse und Picasso auch die von lokalen Künstlern wie Katarina Ivanovia oder Milena Barili.

Doch auch sonst hat Belgrad Kunst- und Kulturliebhabern das ganze Jahr über viel zu bieten. Kulturbeflissene, die die serbische Hauptstadt besuchen, haben die Qual der Wahl: in den 47 Museen der Stadt kommt die bewegte Geschichte Belgrads wieder zum Erwachen. Ein Freilichtmuseum ist die Belgrader Festung Kalemegdan. Im Museum der Stadt Belgrad erklären über 130.000 Exponate die Stadtgeschichte. Eine Besonderheit ist die Freskengalerie, in der eine reiche Kopiensammlung von Fresken und mittelalterlicher Skulpturen zu bewundern ist. Bedeutend ist auch das reich ausgestattete ethnographische Museum, das unter anderem die traditionelle Lebensweise auf dem Balkan vermittelt.

Mit über 50 Ausstellungsorten, die das gesamte künstlerische Spektrum der Stadt abdecken, werden Kunstliebhaber stets fündig. Darunter sind vier Kunstmuseen wie das Museum für zeitgenössische Kunst mit zahlreichen Werken aus der Malerei, Bildhauerei und Graphik des 20. Jahrhunderts, die das gesamte ehemalige Jugoslawien umfassen; und das Museum für angewandte Kunst. Einige von Belgrads zahlreichen Galerien liegen im bekannten Bohème-Viertel Skadarlija. Hier kann man neben einem Galeriebesuch auch in dem einen oder anderen Antiquitätenladen stöbern.

Mehrere nationale und internationale Kulturzentren geben der Belgrader Kulturszene einen kosmopolitischen Charakter und setzen mit Konzerten, Filmfestivals, Lesungen und Ausstellungen frische Akzente. Ganz im Geiste des kontemporären Belgrad versteht sich dabei das Belgrader Kulturzentrum als federführende Institution für Neues und Unbekanntes. Hier wird gern mit jungen Talenten, ganz gleich ob bekannt oder unbekannt, experimentiert und ihnen eine Plattform verschafft, bevor andere auf sie aufmerksam werden.

Wer die vielen Gesichter Belgrads zu Fuß erkunden möchte, kann sich organisierten Themen-Spaziergängen anschließen. Bei der Literaturführung verfolgt man die Spuren, die ausgewählte serbische Schriftsteller mit ihrem Leben und Werk hinterließen und kann so den Zeitgeist verschiedener Epochen ergründen. Auch eine archäologische Tour, eine Einführung in das Bohème-Viertel Skadarlija oder ein Besuch im Schloss des Fürsten Miloš Obrenovia, heute das Historische Museum Serbiens, sind Möglichkeiten, die vielfältigen Facetten Belgrads zu Fuß kennenzulernen.

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