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Mystisches Farbenspiel der Natur

„Aurora Borealis“ heißt das leuchtende Himmelsphänomen und ist einer der Höhepunkte einer winterlichen Seereise entlang der norwegischen Küste

Beeindruckendes Naturschauspiel: Polarlicht im nördlichen Norwegen<br>© Naturfoto/J R Olsen

Es zeigt sich in Rot, Grün, Violett oder Blau, mal als Bänder, mal als Bögen oder wallende Vorhänge: Das über den samtschwarzen Polarhimmel schwebende Nordlicht  gehört zu den spektakulärsten Naturschauspielen unserer Erde.

„Aurora Borealis“, wie das mystische Farbenspiel wissenschaftlich heißt, ist am besten bei absoluter Dunkelheit zu sehen und zählt zu den Höhepunkten einer winterlichen Hurtigruten-Reise ins nördliche Norwegen.
 
Schneebedeckte Berghänge erheben sich über Fjorde, die geheimnisvoll im Licht des arktischen Winters glitzern. Mit ein bisschen Glück erscheint vor den Augen der Reisenden plötzlich, wie aus dem Nichts, das mystische Nordlicht. Wie ein nächtlicher Regenbogen bewegen sich die leuchtenden Bögen am Himmel. 

Reisen mit den Hurtigrutenschiffen entlang der Küste Norwegens verdanken ihren Reiz jedoch nicht nur dem beeindruckenden Naturschauspiel, sondern auch dem Golfstrom. Er hält die Häfen den ganzen Winter über eisfrei und ermöglicht auf diese Weise zahlreiche Landgänge und Erkundungen der Küstenregion. So stehen auch in der Wintersaison Ausflüge nach Tromsø – der Pforte zum Eismeer – oder zum legendären Nordkap auf dem  Programm der mehr als 2.500 Seemeilen langen Reise. Eine klassische Hurtigruten-Reise des Reiseanbieters ZeitRäume führt an Bord der MS Polarlys von Bergen bis nach Kirkenes und wieder zurück. Stationen der 12-tägigen Seereise sind u. a. die Jugendstilstadt Ålesund, die alte Königsstadt Trondheim, Hammerfest mit Ausflug zum Nordkap, die Inselwelt der Vesterålen und Lofoten sowie Kirkenes, Wendepunkt der Reise und zugleich letzte norwegische Stadt vor der russischen Grenze.

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