Fast so viele Sterne-Restaurants wie Köln. Annähernd so zahlreiche Besucher wie Amsterdam. Und die mehrfache Auszeichnung als attraktivste Einkaufsstadt der Niederlande. Das sind für eine Stadt mit 120.000 Einwohnern schon fast überirdische Errungenschaften. Doch die Mini-Metropole an der Maas besitzt auch Qualitäten, denen nur das Attribut „unterirdisch“ gerecht wird. Und selbst auf diese ist Maastricht mit Recht stolz.
Nahe der Innenstadt nämlich befindet sich der St. Pietersberg. Dieser Hügel wurde seit dem 16. Jahrhundert ausgehöhlt, weil er aus kostbarem Mergelgestein besteht, der auch für den Bau des Kölner Doms eingesetzt wurde. Zurückgeblieben ist ein Grottensystem, das aus rund 20.000 Gängen mit einer Gesamtlänge von 180 Kilometern besteht.
Oberirdisch stehen weite Teile der City bereits im Zeichen von Weihnachten und Winter. Ganze Straßenzüge und Brücken sind festlich illuminiert. Die größeren Plätze sind erstmalig durch Lichterketten miteinander verbunden. Auf dem Vrijthof lockt ein Weihnachtsmarkt mit einer 800 Quadratmeter großen Eislaufbahn. Nebenan werden in einem gekühlten Zelt Eisskulpturen geschnitzt, die allesamt dem berühmtesten Sohn der Stadt gewidmet werden: „Walzerkönig“ André Rieu.
Exzellente Einkaufsmöglichkeiten
Die ohnehin exzellenten Einkaufsmöglichkeiten in der historischen Innenstadt sind in den Wochen vor Weihnachten besonders attraktiv: Abgesehen vom 2. Weihnachtstag nämlich sind die Geschäfte an allen Sonntagen bis einschließlich 2. Januar geöffnet (ab 12 Uhr). Hinzu kommen „Shopping-Abende“ an den Samstagen (4., 11. und 18. Dezember, jeweils bis 20 Uhr).
Maastricht: Magische Mini-Metropole
Maastrichter Winteridylle (Foto: Presse-Niederlande.de)
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