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Klitmøller - Auf der Windsurf-Welle

Ein kleines Fischerdorf in Nordjütland

Kein Geheimtipp mehr: Surfer haben Nordjütland längst für sich entdeckt

Wer würde in Europa einen der besten Orte zum Windsurfen an Dänemarks Nordwestküste vermuten? Kaum einer, wahrscheinlich nur eingefleischte Wasserratten. Klitmøller im Norden Jütlands ist weit über Dänemarks und Deutschlands Grenzen hinaus als Windsurfregion bekannt. Vor rund 20 Jahren von ein paar reiselustigen und neugierigen Windsurfern aus Hamburg entdeckt, entwickelte sich das damals verschlafene 800-Seelen-Fischerdorf, unterhalb Hanstholm, einem Fähr- und Fischereihafen gelegen, zu einem mittlerweile international anerkannten Mekka für Wassersportler, allen voran Windsurfer und Surfer.

Nach den ersten Berichten in den einschlägigen Fachzeitschriften, folgten immer mehr Sportler dem Ruf des Windes und der Wellen. Waren es zu Beginn hauptsächlich Hamburger und Schleswig-Holsteiner, die nach „Klitte“ fuhren, kamen sie bald aus ganz Deutschland. Der Begriff „Cold Hawaii“ als Synonym für nahezu perfekte Bedingungen sprach sich sogar in ganz Europa herum. In der Tat wird es nur selten richtig heiß – zumindest was die Temperaturen angeht. Wilde Parties sind eine andere Sache. Vor allem, wenn „Surfcontests“ wie der Soulwave liefen. Heute freilich ist es ruhiger geworden.

Küstenregion gesegnet mit optimalen Wellenbedingungen

An guten Tagen werden bis zu 300 Windsurfer und Surfer auf den Wellen rund um Klitmøller gezählt. Ihr Revier beginnt im Süden bei Agger über Nørre Vorupør bis Hanstholm, nördlich von Klitte gelegen. Durch die Winterstürme verschieben sich die besten Spots jedes Jahr aufs Neue, denn die Sandbänke lagern sich an neuen Stellen in neuen Formen ab. Dann kommt eine alte Regel ins Spiel: Wassersport ist Motorsport. Wer an den besten Wellen ins Wasser will, muss die besten Bedingungen suchen. Manchmal reicht da schon ein Blick in die nächste Bucht, und aus Frust wird Lust.

Internationale Wettbewerbe

Red Bull wählte die Region als dänischen Austragungsort für ihren „Storm Chase“ aus. Einem bis dato einzigartigem Windsurfcontest, in dem Windsurfer aller Nordseeanrainerländer in einem Sturmtief nahezu gleichzeitig auf’s Wasser gehen. 2010 dann die Krone des Windsurfens: der PWA World Cup macht das erste Mal Station in Klitmøller. 50.000 Euro Preisgeld lockten internationale Windsurfer in den hohen Norden.

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