In den Bergen ist bereits reichlich Schnee gefallen. Zahlreiche Wintersport-Fans werden deshalb über die Feiertage in den Skigebieten verbringen. Leider geht ein Sturz im Schnee nicht immer glimpflich ab. Angesichts zahlreicher verletzter Wintersportler raten die Mitarbeiter des Informationszentrums ZUKUNFT klipp + klar, vor dem Start in den Urlaub den Versicherungsschutz zu prüfen.
Eine private Unfallversicherung gehört zu den wichtigsten Policen für aktive Urlauber. Häufig sind auch die Kosten einer Bergung von der Skipiste mit eingeschlossen. Wer eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hat, ist darüber hinaus auch beim Wintersport gegen das Risiko versichert, z. B. wegen eines Skiunfalls seinen Beruf über einen längeren Zeitraum nicht mehr ausüben zu können. Speziell Freiberufler und Selbstständige sollten sich darum kümmern, ob ihr Verdienstausfall abgesichert ist, wenn sie längere Zeit nicht arbeiten können.
Gesetzlich Krankenversicherte sollten unbedingt an eine Auslandsreise-Krankenversicherung denken. Die deutschen Kassen erstatten lediglich den Betrag, der auch in Deutschland beispielsweise für ein Gipsbein fällig wäre. Die Behandlung in den Wintersportorten ist aber häufig teurer, so dass der Patient den Differenzbetrag aus der eigenen Tasche zahlen müsste.
Die Auslandsreise-Krankenversicherung kommt für diese Zusatzkosten auf. Sie zahlt auch für einen Rücktransport nach Deutschland, wenn es medizinisch erforderlich ist. Die Kosten für einen solchen Heimflug können durchaus mehrere tausend Euro betragen. Teuer kann es auch werden, wenn es zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer oder Snowboarder kommt: Ohne eine private Haftpflichtversicherung muss der Unfallverursacher für die finanziellen Folgen aufkommen, und zwar mit seinem gesamten Vermögen.