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Azoren - geboren aus Feuer und Wasser

Die ungewöhnlichsten Wandertouren am westlichsten Ende Europas

Wanderparadies Azoren<br> Foto: www.visit-azoren.de

Die Azoren, das westlichste Ende Europas, sind ein Geheimtipp für Wanderer. Dank des subtropischen Seeklimas bietet der vulkanische Archipel das ganze Jahr über ideale Wetterverhältnisse für einen sportlichen Urlaub. Auf den neun Inseln finden Trekkingfreunde sicherlich die ungewöhnlichsten Wandertouren Europas, welche ab sofort unter <link http: www.trails-azores.com external-link-new-window external link in new>www.trails-azores.com mit einem interaktiven Tool geplant werden können.

Die drei ungewöhnlichsten Wandertouren der Azoren:

1. Tanz auf dem Vulkan – Tour auf den höchsten Berg Portugals
Diese Tour führt auf den Pico. Mit 2.351 Metern ist der Vulkan der höchste Berg Portugals. Abenteuerlustige Wanderer mit guter Kondition können den Berg in einer Tagestour leicht bezwingen. Der Aufstieg ist entweder mit einem Bergführer oder einem GPS-Gerät erlaubt. Das Gerät ist gegen eine geringe Kaution beim Besucherzentrum, der Feuerwehr oder im Hotel erhältlich. Auf dem Pico angekommen, entlohnt der traumhafte Blick über die Inseln der Zentralgruppe (Faial, Pico, São Jorge, Graciosa und Terceira) für die Mühe. Die Zeltübernachtung am Kraterrand ist einmalig und wird Pico-Bezwingern sicherlich in Erinnerung bleiben.

2. São Jorge – Tour auf dem Rücken eines See-Ungeheuers
Wie der Rückenpanzer eines uralten Seeungeheuers ragt São Jorge aus dem Atlantik empor. Die Insel gilt bei Wanderern als die attraktivste der Azoren. Landschaftlich äußerst reizvoll sind die Höhenwege mit Blick auf alle Eilande der zentralen Inselgruppe. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit benötigen Wanderer allerdings, die es mit São Jorge aufnehmen wollen. Die vielen unterschiedlichen Touren entlang der Steilküste mit wunderschönen Wasserfällen und mit Blick auf die Fajãs, kleine Küstenebenen am Fuße der Steilküsten, sind ein Muss. Auch der Abstieg zu diesen kleinen Ebenen ist eine Tour wert.

3. Abstieg in die Unterwelt – Tour in die Höhle Furna do Enxofre und zum See Styx
Ein echtes Kontrastprogramm bietet die Caldeira von Graciosa. Hier werden Himmelsstürmer zu Tagesausflüglern in die azoreanische Unterwelt. Die Caldeira (1.200 Meter Durchmesser) von Graciosa ist eine Attraktion: Das, was sie von den anderen Caldeiras des Archipels unterscheidet, ist die Höhle Furna do Enxofre im Kraterinneren. Über eine Treppe inmitten des Vulkanschlots steigt man hinab. Hier unten riecht die Luft nach Schwefel und der tiefschwarze See Styx breitet sich aus. An den Kraterwänden der Caldeira sind noch weitere Höhlen zu besichtigen.

Tipp zum Furna do Enxofre: Einst mussten sich Höhlenforscher abseilen, heute erleichtert ein Treppenschacht den Zugang zur 81 Meter  tiefen Höhle. Am besten eignet sich die Mittagszeit für einen Besuch der Höhle, wenn das Sonnenlicht durch den Vulkanschlot fällt.

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