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Weltkulturerbe blühte im Geheimen

Die Diaolous von Kaiping galten bislang als Insidertipp

Die Diaolous von Kaiping

Das neue Weltkulturerbe steht inmitten von Reisfeldern und mag auf den ersten Blick so gar nicht harmonieren mit seinem Umfeld. Denn was da in der vergangenen Woche im neuseeländischen Christchurch in die Unesco-Liste aufgenommen wurde, strahlt jenseits des teilweisen Verfalls ursprüngliche Größe, ja Reichtum aus.

 

Die Zahl der Diaolous, wie man diese zumeist fünfstöckigen und vielfach turmförmigen Häuser im Weichbild der südchinesischen Stadt Kaiping nennt, liegt irgendwo zwischen 1.400 und 1.900 Exemplaren. Die meisten davon wurden im späten 19. Jahrhundert von einst armen chinesischen Wanderarbeitern gebaut, die im Ausland zu Geld gekommen waren. Das erklärt auch die vielen westlichen Stilelemente an den Gebäuden.

 

Einer der wenigen europäischen Reiseveranstalter, die Kaiping bereits seit längerem im Angebot haben, ist der Hamburger Spezialist China Tours.

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