Sie stand in Bethlehem: Die Krippe, in der Jesu zur Welt kam. An dieses Ereignis, das die Welt veränderte, erinnert heute die Geburtskirche im Zentrum Bethlehems. So ist es nicht verwunderlich, dass jedes Jahr Tausende Pilger Weihnachten im Heiligen Land feiern möchten. An dem Ort, an dem sich die Weihnachtsgeschichte zutrug. An dem sie sich auf die Spuren Jesu begeben können: in Bethlehem, Nazareth oder Jerusalem.
Die Tourismusindustrie hat sich auf den Ansturm Gläubiger gründlich vorbereitet. So wird gewährt sein, dass die Grenzkontrollen zwischen Jerusalem und Bethlehem ohne Verzögerungen vonstatten gehen können. Die israelischen Ministerien für Tourismus und Verteidigung, die israelische Polizei, die palästinensische Behörde für Tourismus und Antiquitäten sowie der private palästinensische Tourismussektor haben entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet: Reisegruppen in Bussen werden an einem separaten Grenzposten abgefertigt. Reiseleiter sollten die Personalien der Gruppenteilnehmer wenn möglich vor der Reise an die zuständige Behörde übermitteln, um zu einem reibungslosen Ablauf beizutragen. Ein vorgefertigtes Formular hält das Israelische Verkehrsbüro unter www.goisrael.de bereit. Individuell reisende Besucher können zu Fuß, mit dem Mietwagen oder mit einem kostenlosen Shuttleservice, den das israelische Tourismusministerium zur Verfügung stellt, die Grenze passieren. An Heilig Abend sowie am ersten Weihnachtsfeiertag werden die Gäste am Grenzposten mit einem kleinen Weihnachtsgruß und -geschenk empfangen. Repräsentanten der Reisebranche werden eine Telefonhotline schalten, an die sich Reisende wenden können, wenn sie wider erwarten Schwierigkeiten beim Grenzübergang haben.
Tickets für die heilige Messe in Bethlehem an Heilig Abend können über das Christliche Informationszentrum in Jerusalem bestellt werden (Tel.: 00972-2 6272692, Fax: 00972-2-6286417).