Im Herbst und Winter herrschen ab Windstärke sechs Bedingungen für Sturmspaziergänge auf der Insel Ouessant. Wellen türmen sich auf und peitschen gegen die Leuchttürme vor der Westküste der Bretagne. Mit allen Besuchern, die das Naturspektakel hautnah begreifen möchten, wandert Ondine Morin zu den sicheren Aussichtspunkten der Insel. Nebenbei erklärt die Gästeführerin, wo und warum sich Stürme bilden, welche bizarren Beinamen sie tragen und wie die Wellen entstehen.
Laut CRT Bretagne liebt die 27-jährige Ondine Morin ihr bretonisches Zuhause. Als Gästeführerin erfüllt sie sich auf Ouessant ihren Lebenstraum und zeigt Besuchern die Besonderheiten ihrer Heimatinsel. Neben den Sturmführungen bietet sie auch nächtliche Touren zu den Leuchttürmen, Märchenspaziergänge und Führungen rund um das moderne Leben auf Ouessant an. Weitere Informationen stehen unter www.bretagne-reisen.de zur Verfügung.
Die Insel Ouessant liegt 30 Kilometer vor der bretonischen Halbinsel an der Grenze zwischen Ärmelkanal und Atlantik. Dieser äußerste Westen Frankreichs ist bei Seefahrern für seine heftigen Stürme und gefährlichen Strömungen bekannt. Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ragt 300 Kilometer weit in den Atlantik. 200.000 der vier Millionen Bretonen, darunter auch mehr und mehr junge Leute, sprechen heute noch Bretonisch, eine der letzten keltischen Sprache in Europa. Während Breizh das bretonische Wort für Bretagne ist, wird der Ausruf Be Breizh! häufig verwendet, um einem guten Freund viel Glück oder viel Erfolg zu wünschen.
Sturmfluten in der Bretagne hautnah erleben
Der raue Wind an der bretonischen Küste peitscht die Wellen meterhoch auf (Foto: CRT Bretagne)
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