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Sonnengruß mit Kaffee: Island und das Wetter

Nordlicht, Golfstrom und kuriose Feste auf der Insel im Nordatlantik

 

Farbenspiele am tiefschwarzen Nachthimmel: Nordlichter auf Island (Foto: www.visiticeland.com )

„Wenn du das Wetter in Island nicht magst, dann warte einfach fünf Minuten“, so lautet ein Ratschlag der Einheimischen. Durch Islands extreme geografische Lage können Sonne und Regen durchaus gleichzeitig auftreten, das Wetter ist unberechenbar. Da die Isländer von jeher Spielball ihrer geografischen Lage waren, sind auch ihre Traditionen und Feste entsprechend vom Klima geprägt. So wird die Ankunft der ersten Sonnenstrahlen meist im April nach einem langen Winter im ganzen Land mit dem so genannten Sonnenkaffee, dem „Sólarkaffi“, gefeiert. Traditionell gibt es dann Pfannkuchen, Torten, Brote mit geräuchertem isländischem Lammfleisch und den würzigen Caraway-Kaffee – allerdings an verschiedenen Terminen, denn erst wenn die Sonne sich tatsächlich gezeigt hat, darf gefeiert werden. Vorher wird bereits ab Januar die Mitte des Winters mit dem „Þorrablót“ gefeiert, einem großen Festessen, das aufgrund der harten letzten Monate zu einem Großteil aus Konserven wie Trockenfisch, Sülze, Gemüse in Salzlake oder dem berüchtigten fermentierten Hai besteht.

Zwischen Mitternachtssonne und Nordlichtern
Durch die Nähe zum Polarkreis sind lange Winternächte ebenso typisch für die Vulkaninsel wie nicht enden wollende Sommertage. Während im Sommer die Sonne bis zu 24 Stunden lang scheint, zaubern in den Wintermonaten die Nordlichter Farbenspiele an den tiefschwarzen Nachthimmel. Auf der Insel Grímsey am Polarkreis erleben Reisende im Juni die „echte“ Mitternachtssonne, die allerdings nicht wärmt – auf entsprechende Kleidung sollte geachtet werden. Die flackernden und tanzenden Nordlichter in Grün, Weiß oder Rot lassen sich im Winter bei kaltem und klarem Wetter beobachten.

Iceland ist nicht gleich Eisland
Obwohl Reykjavik die weltweit nördlichste Hauptstadt ist, ist das Klima in Island aufgrund des warmen Golfstroms wesentlich milder als in anderen Regionen auf demselben Breitengrad. Viele sind überrascht, dass der Winter in Island wärmer ist als der an der Ostküste der USA. Die Temperaturen in Reykjavik liegen in den kältesten Monaten November, Dezember und Januar durchschnittlich genauso wie in New York City bei etwa 0 Grad Celsius. Im Sommer liegt die durchschnittliche Temperatur in Reykjavik bei 10,6 Grad Celsius und im Juli bei Höchstwerten von 24,3 Grad Celsius.

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