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So hat Spanien die Aschewolke bewältigt

Spanien als Luftbrücke

Ganz Europa war von Flugeinschränkungen betroffen

Die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull legte den Flugverkehr in großen Teilen Europas lahm. Spanien als südeuropäisches Land war direkt nur im Norden betroffen. Dadurch konnten die wichtigsten spanischen Flughäfen als Verbindungsplattform nach Europa dienen. Mehr als 600 zusätzliche Flüge wurden über Spanien abgewickelt. Auch die Hochgeschwindigkeitszüge und die europäischen Buslinien in Spanien verzeichneten einen ernormen Anstieg an Fahrgästen. Für alle in Spanien gestrandeten Touristen bemühte sich die spanische Hotelvereinigung eine adäquate Unterkunft zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen.

Der spanische Staatssekretär für Tourismus, Joan Mesquida, zog eine positive Bilanz. Dabei unterstrich er auch die bedeutende Rolle Spaniens bei der schnellen Normalisierung der Lage nach Aufhebung der Flugbeschränkungen: Nur durch die gute Infrastruktur und die Zusammenarbeit von öffentlicher Verwaltung und Tourismusbranche sei dieses effiziente Handeln möglich gewesen.

Viele Touristen in ganz Europa mussten dennoch tagelang darauf warten, einen Flieger zurück nach Deutschland zu bekommen. Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf mindestens 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

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