Vom 1. bis 31. August bietet das Quito Visitor’s Bureau Besuchern sechs neue Thementouren im Stadtgebiet und Umland der ecuadorianischen Hauptstadt. Die Routen führen Reisende etwa durch den Nationalpark Cayambe, zu den vulkanischen Quellen von Papallacta, in das historische Zentrum Quitos, aber auch durch zentrale Stadtviertel, wie das lebhafte Miraflores und den größten städtischen Bezirk Lloa.
So kann man zum Beispiel vom Nationalpark Cayambe über die Amazonasstadt Coca bis zu den Papallacta-Thermen touren. Zwischen den Vulkanen Cayambe und Antisana liegen auf 3.300 Metern über dem Meeresspiegel die vulkanischen Thermen von Papallacta.
Eine Tour durch die historische Altstadt Quitos startet von der Plaza San Francisco und führt vorbei an geschichtsträchtigen Fassaden und barocken Schätzen wie der Kirche „Compañía de Jesús“ aus dem 16. Jahrhundert. Das „Museo del Alabado“ gibt den Reisenden Einblicke in die Vorstellung der Vorinkakulturen vom Kosmos und stellt die Götzenfiguren der Urvölker in den weitläufigen modernen Ausstellungsräumen aus.
Alternativ führt eine Thementour durch den Bergnebelwald Nanegal und zum La-Piragua-Wasserfall. Diese Tour macht die Natur Ecuadors erlebbar. Durch den Nebelwald von Nanegal auf den Spuren der Flora und Fauna geht es zum erfrischenden Bad im Wasserfall La Piragua. Nach einem anschließenden Essen einheimischer Köstlichkeiten bleibt noch genügend Zeit, die Handwerkskunst der Region zu bestaunen und vielleicht ein Geschenk für Daheimgebliebene zu besorgen.
Hoch, höher, Pichincha: Auf dieser Thementour können die Reisenden die Gärten von Chuquiragua auf dem Vulkan 4.630 Metern über dem Meeresspiegel erklimmen. Vom Aussichtspunkt aus erwartet die Besucher ein Ausblick auf die Kraterlandschaft.
Den nordwestlich von Quito gelegenen, nicht mehr aktiven Vulkan Ilaló, können Urlauber auf dieser Thementour besteigen. Entlang des Flusses San Pedro führt die Tour, die durch die Nähe zum Äquator einen leichten Schwierigkeitsgrad hat, auf rund 3.000 Meter über den Meeresspiegel auch durch die Stadt El Tingo. Hier entdecken die Besucher typische Volksfeste und die ecuadorianische Lebensfreude.
Die sechs Touren sind eine Ergänzung zu den Festivitäten in Quito 2011. Die Stadt hebt sich mit ihrem historischen Zentrum, das sich auf 300 Häuserblocks erstreckt, von anderen kolonialen Städten Südamerikas, ab. Die Altstadt ist besonders gut erhalten und gehört daher seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe. In diesem Jahr feiert Ecuadors Hauptstadt die Ernennung zur Kulturhauptstadt Amerikas 2011.
Quito Turismo lockt mit sechs neuen Thementouren
Nach einer Wanderung durch den Bergnebelwald Nanegal gelangt man zum La Piragua-Wasserfall (Foto: Quito Visitors' Bureau)
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