Im Berchtesgadener Land war man schon immer sehr traditionsbewusst. Vor allem in der Osterzeit können Gäste diese Traditionen miterleben. Das Herrengrab in Höglwörth und der Osterbrunnen in Bad Reichenhall lohnen einen Besuch. Oder man begibt sich auf eine Wanderung durch die bayerische Natur.
Zum Hausberg von Bad Reichenhall gelangt man mit einer alten Seilbahn und kann von einem ebenen Höhenweg die Aussicht genießen. Auch der Höglwörther See ist in einer knappen Stunde umrundet. Insgesamt stehen rund 1000 Kilometer markierter Wanderwege mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten bereit.
Das Herrengrab in Höglwörth befindet sich in der Kirche St. Peter und Paul. Sie gehört zur Klosteranlage Höglwörth und liegt auf einer Halbinsel im Höglwörther See. Der Aufbau mit seinem Himmel aus bunten Glaskugeln, der sich über dem sterbenden Jesus auftut, stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es wird alle drei Jahre präsentiert und füllt den gesamten Altarraum der Kirche. Karfreitag und Ostersamstag (29. und 30. März) haben Besucher Gelegenheit, das bunt geschmückte Grab zwischen 9 und 19 Uhr anzusehen.
Ebenso ist ein Abstecher in das Dörfchen Anger oder zum Florianiplatz in Bad Reichenhall möglich. Gesäumt von bunt bemalten Häusern aus dem 13. Jahrhundert, befindet sich dort der Osterbrunnen. Er ist mit rund 4000 ausgeblasenen und per Hand bemalten Eiern, mit Girlanden sowie Blumenschmuck dekoriert. Vom 17. März bis 7. April findet dort auch der Palmbesenmarkt statt, auf dem Kunsthandwerk verkauft wird.
Ostertradition im Berchtesgadener Land
Der Osterbrunnen in Bad Reichenhall (Foto: Machwitz)
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