Auf dem Programm stehen preisgekrönte cortos junger Talente, Erstlingswerke mexikanischer Regie- und Schauspielstars und eine Auswahl der besten baskischen Kurzfilmproduktionen aus zehn Jahren. Fünf Programme sind dem Kurzfilmschaffen Mexikos gewidmet. Für Lateinamerika seit jeher von großer Bedeutung, haben sich mexikanische Regisseure wie Guillermo del Toro und Alejandro González Iñárritu heute auch in Nordamerika und Europa etabliert.
Oder Fernando Eimbcke, der bereits vor einigen Jahren als noch unbekannter Regisseur mit "La suerte de la fea, a la bonita no le importa“ beim interfilm Kurzfilmfestival vertreten war. Inzwischen erhielt er gleich zwei Mal hintereinander den FIPRESCI-Preis auf der Berlinale und hat sich mit "Lake Tahoe" und "Temporada de Patos" einem breiten Publikum bekannt gemacht.
Dass auch die Karrieren mexikanischer Schauspielberühmtheiten wie Salma Hayek und Gael García Bernal „kurz“ begonnen haben, zeigt das Programm „Before Fame and Fortune“. Passend zum "Día de los muertos" am 2. November präsentiert „When the lights go out“ Kurzfilme, die das besondere Verhältnis der Mexikaner zum Tod in allen, aber selten traurigen Facetten wiederspiegeln.
Der baskische Kurzfilm hat Tradition in Europa und mit zwei Oscar-Nominierungen und zahlreichen Preisen auf internationalen Festivals in den letzten Jahren eine vielversprechende Zukunft. Großen Anteil am internationalen Renommee baskischer Kurzfilmer hat das 1998 gegründete KIMUAK-Projekt der Kulturabteilung der baskischen Regierung und der Baskischen Kinemathek. In den Programmen „Forever Young“ und „Amor traumático“ präsentiert das interfilm Kurzfilmfestival eine Auslese baskischer Kurzfilme zum Staunen, Lieben, Lachen.