Direkt am Atlantik, im Golf von Biskaya, liegt die 1000 Jahre alte Hafenstadt La Rochelle. Gegründet im 10. Jahrhundert, war sie zunächst ein Fischer- und Salzgärtnerdorf. Der Salz- und Weinhandel verschaffte der Stadt wirtschaftlichen Aufschwung und noch heute prägen mittelalterliche Häuser und Patrizier-Villen mit Steinfassaden und Bogengängen das Stadtbild.
Auch das Renaissance-Rathaus oder der Justizpalast und das Hôtel de la Bourse zeugen noch vom Wohlstand der Stadt. Der Bischöfliche Palast aus der Zeit Ludwig XVI. beherbergt das Musée-des-Beaux-Arts, das hauptsächlich der Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts gewidmet ist. Die Fußgängerzone, eine der ältesten Frankreichs, sowie die angrenzenden Straßen sind voller Geschäfte für Kleidung, Schmuck, Antiquitäten, Wohn-Accessoires und regionalen Köstlichkeiten, wie frischem Fisch, Meeresfrüchten und dem Chabichou, einem der typischen Ziegenkäsesorten der Gegend.
Am Vieux Port, dem alten Hafen, säumen historische Reeder-Häuser mit Restaurants und Cafés die Uferpromenade. La Rochelle verfügt über drei weitere Häfen: den Handelshafen La Pallice, den Fischereihafen Chef de Baie und den größten Yachthafen der europäischen Atlantikküste, Les Minimes.
Seit 1976 stellt La Rochelle kostenlos Fahrräder zur Verfügung. In der Stadt gibt es über 140 Kilometer Radwege und 2600 Sonnenstunden im Jahr. Daher stammt auch die Bezeichnung „Côte de Lumière“ – die Küste des Lichts.
La Rochelle – Flair und Meer
Der Yachthafen von La Rochelle (Foto: Comité Régional du Tourisme Poitou-Charentes)
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