Am 20. August hat die Oper Roméo und Juliette von Charles Gounod in der Arena di Verona Premiere. Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte von Romeo und Julia, die in Verona vergeblich um ihre Liebe kämpften? Ebenso wie das berühmte Paar ist auch die Arena di Verona, das drittgrößte römische Amphitheater der Welt, ein Wahrzeichen der Stadt. Somit ist die Aufführung „Roméo und Juliette“ mehr als ein Heimspiel. Es ist eine Hommage an Verona, an die Opernfestspiele, an die Liebe und an alle diejenigen, die Shakespeares Werk im Laufe der Jahrhunderte interpretiert haben.
Der junge italienische Regisseur Francesco Micheli bringt mit Roméo und Juliette die Oper des französischen Komponisten Charles Gounod aus dem späten 19. Jahrhundert auf die Bühne der Arena di Verona. Er inszeniert die französischsprachige Oper und verwandelt die Arena in einen Marktplatz der Eitelkeiten, Vorurteile und Fehden zwischen den zwei Familien Montague und Capulet. Micheli versetzt die Handlung ins 16. Jahrhundert und kennzeichnet die sich bekämpfenden Bürgerfamilien in den Farben der Stadt Verona: gelb und blau. Der Regisseur ist ein großer Bewunderer der französischen Oper und Gounods Interpretation von Romeo und Julia: „Gounods Musik ist so leicht – man kann nicht anders, man muss sie mögen“. Seiner Meinung nach brauche diese Oper eine derart weitläufige und großartige Kulisse, wie die der Arena di Verona. Mit ihrer außergewöhnlichen Akustik und dem besonderen Flair, das bis zu 15.000 Zuschauer unter freiem Himmel mit Beginn der Dämmerung erleben können, ist die Arena di Verona ein beliebtes Opernhaus.
Roméo und Juliette wird am 20., 24. und 27. August aufgeführt.
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Ein Klassiker der Theatergeschichte vor einer faszinierenden Kulisse: Roméo und Juliette als Oper in der Arena di Verona (Foto: Fondazione Arena di Verona)
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