Kangaroo Island ist Australiens viertgrößte Insel, siebenmal so groß wie Singapur. Inmitten von Natur können Besucher die größte Artenvielfalt Australiens erleben. Denn auf Kangaroo Island leben unter anderem Kängurus, Koalas, Wallabys, Seelöwen, Pinguine, Schnabeligel und Warane. Die Felsformation „Remarkable Rocks“ gilt als das vierte Wahrzeichen Australiens.
Dünen und fruchtbares Ackerland, Wildnis, Meeresfrüchte und Olivenhaine, Strand und Wald – 50 Prozent der Vegetation wurde noch nie gerodet. Fast ein Drittel der südaustralischen Insel Kangaroo Island steht unter Naturschutz.
Im 74.000 Hektar großen Flinders Chase Nationalpark befinden sich Granit-Felsblöcke, die über Jahrtausende vom Wetter geformt wurden. Die Formationen der „Remarkable Rocks“ haben sich auf einer Granitkuppel angesammelt, die 75 Meter aus dem Meer ragt. Im Nationalpark gibt es auch den „Admirals Arch“, in dessen Schutz neuseeländische Robben leben.
In der Seal Bay kommen Besucher den seltenen australischen Seelöwen zum Greifen nah. Ranger achten darauf, dass sie die wilden Tiere am Sandstrand nicht in ihrer natürlichen Umgebung stören. Eine typische Vorgehensweise auf Kangaroo Island, dem „Zoo ohne Zäune“.
Strände erstrecken sich auf einer Küstenlänge von fast 550 Kilometern. Vivonne Bay zum Beispiel gilt als einer der schönsten Strände Australiens. Hier bieten sich Möglichkeiten zum Sandboarding, Wandern, Trekking, Surfen, Tauchen und Boot fahren. Außerdem kann man sich am Angebot regionaler Spezialitäten wie Wein, Käse, Honig – auf Kangaroo Island lebt weltweit der einzige reine Stamm lingurischer Bienen – oder Olivenöl erfreuen. Auch stehen auf der Pazifikinsel Meeresfrüchte ganz oben auf der Speisekarte.
Die Kängurus auf Kangaroo Island haben keine Scheu vor Menschen
(Foto: South Australian Tourism Commission)