Fremde Länder bereisen, neue Orte entdecken, mal etwas Anderes erleben – wer Urlaub macht, verschafft sich eine willkommene Auszeit vom Alltagstrott und erweitert ganz nebenbei auch noch seinen Horizont. Während für die einen ein gemütlicher Urlaub am Strand oder eine kleine Städte-Tour der Inbegriff für Erholung ist, kann es für die anderen nicht actionreich genug sein.
Erlebnis-Urlauber suchen nach Zielen möglichst weit weg vom üblichen Touristen-Trubel. Dafür darf es dann auch gerne etwas exotischer sein. Mal ganz abgesehen von ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten, gibt es eine Reihe an Aktivitäten, die aus jedem Urlaub ein echtes Abenteuer machen. Warum also nicht mal etwas Neues wagen? Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Und so ist garantiert für jeden Geschmack und Abenteuerbedarf etwas dabei.
Wenn Nichtstun eintönig wird
Sich im Spa-Bereich des Hotels verwöhnen und sich den ganzen Tag die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und einfach mal nichts tun. Erholung pur ist aber auf Dauer auch etwas eintönig. So fällt auch der Urlaubsbericht nach der Rückkehr kurz aus. Denn beim Rumliegen und Nichtstun passiert meist nicht viel.
Spannender ist es, im Urlaub richtig was zu erleben. Das hat gleich mehrere Vorteile: man läuft nicht Gefahr, dass einem ausgerechnet im Urlaub langweilig wird. Man lernt das Urlaubsland viel intensiver kennen und verschafft sich <link http: www.smavel.com external-link-new-window external link in new>unvergessliche Erinnerungen.
So denkt man auch später, wenn einen der Alltag wieder eingeholt hat, gern an den letzten Urlaub zurück. Und die Erinnerung an die Erlebnisse lässt auch die Urlaubsgefühle wieder aufkommen – ideal also für den kurzen (Gedanken-)Urlaub zwischendurch.
Gut vorbereitet ins Abenteuer starten
Wer sich im Urlaub mutig ins Abenteuer stürzen will, sollte sich gut vorbereiten. Denn je actiongeladener der Trip werden soll, desto höher ist das Risiko, sich zu verletzen oder anderweitig an seine Grenzen zu stoßen.
So ein richtiger Abenteuerurlaub verlangt einem unter Umständen einiges ab. Das beginnt schon bei außergewöhnlichen Unterkünften und Transportmitteln, die meist recht wenig mit Komfort und Luxus gemein haben.
Um wirklich Spaß an einem solchen Urlaub zu haben, sollten angehende Abenteurer sich ehrlich fragen, ob die nötigen Voraussetzungen erfüllt werden, die unabhängig vom Alter der Reisenden sind. Dazu gehört der Wunsch, Neues zu entdecken und zu erleben sowie Wagemut und die Bereitschaft, mit anzupacken, wenn es darum geht, Zelte auf- und abzubauen oder gemeinsam das Essen für die Gruppe zu kochen.
Nicht zu unterschätzen ist die körperliche Fitness und Belastbarkeit. Extreme Temperaturen, lange Fußmärsche und dergleichen können schnell zu schaffen machen, wenn Gelenke, <link https: www.herzstiftung.de ausdauersport.html external-link-new-window external link in new>Ausdauer und Kreislauf schlappmachen. Allerdings gibt es oft auch alternative Routen, die weniger anstrengend sind.
Nervenkitzel pur: beim Klippenspringen (Foto: Pixabay)
Vor dem Urlaub ist es ratsam, sich über das Land und seine natürlichen Gegebenheiten zu informieren. Dadurch weiß man schon im Voraus, mit welchen Tier- und Pflanzenarten zu rechnen ist und welche davon dem Menschen gefährlich werden können.
Adrenalinkick mit Extremsportarten
So mancher Abenteurer sucht auch oder vor allem im Urlaub den absoluten Kick. Denn wenn andere sich lieber an den Strand legen, erleben sie den Ausgleich zum Alltag über den Nervenkitzel. Doch man kann bei weitem nicht alle Aktivitäten in der Heimat ausüben. Darunter sind einige Extremsportarten, die ehrgeizige Sportler in ihren Bann ziehen.
Sich von Felsklippen aus bis zu 30 Metern Höhe in das Wasser stürzen – darum geht es beim Klippenspringen. Die Höhe allein sorgt schon für einen Adrenalinausstoß, doch das eigentlich Gefährliche daran ist die Unberechenbarkeit des Sprungs. Denn von weit oben lassen sich weder die Tiefe des Wassers noch unerwünschte Hindernisse wie Felsvorsprünge erkennen. Dazu kommt, dass dem Springer ein unerwarteter Windstoß zum Verhängnis werden kann.
Ein absoluter Nervenkitzel ist auch das Tauchen im Haikäfig. Der Mensch gehört zwar nicht in das typische Beuteschema eines Hais, trotzdem ist der Haikäfig nichts für schwache Nerven. Dafür werden die Wagemutigen im Käfig ins Wasser gelassen. Mit einem Köder werden die großen Raubfische angelockt, die dann in unmittelbarer Nähe am Käfig vorbeischwimmen. In Südafrika wird das Haitauchen sogar mit Weißen Haien angeboten.
Wer auf absolutem Profi-Niveau klettert, kann es im Urlaub mit Freeclimbing versuchen. Bei dieser Klettervariante verzichten die Sportler auf sämtliche Hilfsmittel: Sicherungen wie Seile und Haken sind verboten. Man bewegt sich allein durch Muskelkraft fort und muss sehr fit sein, damit die Kraft ausreicht und man keine bösen Abstürze erlebt.
Glücksspiel mal woanders
Auch das Glücksspiel ist besonders bei denjenigen sehr beliebt, die einen Hang zur Risikobereitschaft haben. Kaum jemand hat in seinem Heimatort ein Casino, in dem er sich in edler Umgebung dem Glücksspiel hingeben kann.
Dabei warten <link https: www.casinoverdiener.com wissenswertes die-top-10-reiseziele-fuer-casino-spieler external-link-new-window external link in new>über die ganze Welt verteilt einige sehr eindrucksvolle Casinos darauf, von mutigen Zockern entdeckt zu werden. Abgesehen von dem Klassiker Las Vegas gibt es auch in Südafrika, Monte Carlo, Singapur, auf den Bahamas und an vielen Orten mehr schöne Spielhallen. Die Städte sind aber auch sonst eine Reise wert, wie die Sehenswürdigkeiten und angebotene Aktivitäten beweisen.
Einige Casinos werben sogar mit einer familienfreundlichen Atmosphäre und einem kindgerechten Programmangebot. Außerdem sind nahezu alle Casinos in direkter Verbindung zu einem Hotel angelegt.
Das Gute am Glückspiel im Urlaub ist auch: Der Gewinn im Ausland muss in Deutschland nicht versteuert werden. Allerdings werden bei der Rückreise ab 10.000 Euro Zollgebühren fällig.
Auf neuen Pfaden wandeln
Der Grand Canyon in Arizona ist eines der Traumziele in den USA. Doch viele Reisende, die sich diesen Traum erfüllen, erkunden die einzelnen Aussichtspunkte mit dem Auto und steigen nur hin und wieder aus. Einen besseren Einblick in den Canyon bekommt man da schon, wenn man mit einem Helikopter darüber hinwegfliegt.
Richtig eindrucksvoll wird die <link https: www.visit-usa.at arizona-grandcanyon-nationalpark external-link-new-window external link in new>Tour zum Grand Canyon aber erst, wenn man in die Tiefe hinabsteigt und ihn zu Fuß erkundet. Mit einem „Backcountry Permit“ ist es möglich, gleich mehrere Tage ganz individuell den Grand Canyon abzuwandern und dort auch zu übernachten. Ein tolles Erlebnis für jeden Wanderer, das eine völlig neue Perspektive auf den Canyon eröffnet.
Für viele ein Traumziel: der Grand Canyon (Foto: Pixabay)
Genauso lohnenswert ist es, den Everglades-Nationalpark im Süden Floridas zu Fuß oder mit dem Kajak statt auf einer Airboat-Tour zu erkunden. Die scheinbar endlosen Sümpfe, die eigentlich nur ein sehr langsam fließender Fluss sind, ziehen jedes Jahr zehntausende Besucher an.
Doch nur die wenigsten erleben den Nationalpark hautnah bei einem Fußmarsch oder im Kajak. Bei diesen geführten Touren kommt man durch die Alligatorenlöcher und kann Flora und Fauna aus nächster Nähe betrachten – darunter natürlich auch zahlreiche Reptilien und weitere eindrucksvolle Tiere.
Wer vom Wandern nicht genug bekommt, kann sich auf eine Fernwanderung abseits der oft überlaufenen Wanderwege begeben. Eine ausgedehnte Wanderung in einsamen Gebieten ist für Wanderfreunde nicht nur viel angenehmer, sondern auch eine tolle Alternative zum gewöhnlichen Urlaub.
Während der Fernwanderung kann man über mehrere Tage hinweg die nahezu unberührte Natur genießen und lernt dabei, mit nur wenigen Dingen im Gepäck auszukommen. Für Einsteiger ins Fernwandern empfiehlt es sich, mit kürzeren Strecken zu beginnen und sein Wanderpensum allmählich zu erhöhen.