Sie ist ein Denkmal gemeinsam gelebter Geschichte zwischen Deutschland und Frankreich: die Hohkönigsburg im Elsass in der Nähe von Sélestat. Wer die mittelalterliche Bergfestung kostenlos besuchen möchte, hat am 04. März 2012 Gelegenheit dazu.
Die Hohkönigsburg hat im Laufe der Jahrhunderte viele Adelsgeschlechter kommen und gehen sehen. Alle haben dort ihre Spuren hinterlassen. Am deutlichsten sicherlich der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II, der die Burg 1899 vom Bürgermeister von Sélestat geschenkt bekam und innerhalb von 10 Jahren komplett restaurieren ließ. Wer genau hinschaut, entdeckt auf den Schädeln der Jagdtrophäen im Kaisersaal und den angrenzenden Räumen das kaiserliche Wappen. Heute gehört die Burg zu den meistbesuchten historischen Denkmälern Frankreichs, gerade auch wegen ihrer Architektur und der Sammlung von Waffen und Möbeln aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert.
Wer deutsch-französische Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart live erleben möchte, kann dies auf der Hohkönigsburg tun. Im März ist die Burg täglich von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben das ganze Jahr über freien Eintritt, an den ersten Sonntagen von November bis März auch Erwachsene.
Die Hohkönigsburg liegt ca. 25 km vom Grenzübergang Sasbach/Marckolsheim entfernt und ist per Auto (Richtung Sélestat, dann Richtung Kientzheim/Orschwiller) erreichbar.
Für Besucher aus Deutschland und der Schweiz gibt es am 04. März 2012 um 12 und um 15 Uhr zwei Führungstermine in deutscher Sprache.
Weitere Infos in deutscher Sprache befinden sich auf der Website der Hohkönigsburg.
Die Festung Hohkönigsburg: Auf den Spuren des Mittelalters
Die Hohkönigsburg versprüht mittelalterliches Flair (Foto: Cédric Populus)
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