Viele haben noch nie von Neufundland gehört. So kommt es, dass die Region touristisch weitgehend unentdeckt ist, obwohl sie eine Menge zu bieten hat.
Die Insel Neufundland ist Teil der kanadischen Provinz Neufundland & Labrador und liegt als östlichster Punkt Nordamerikas nur fünf Flugstunden von London entfernt. Rund eine halbe Millionen Menschen leben hier – und fast genauso viele Elche. Die Einwohner, die für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt sind, sprechen Englisch.
Der Name Neufundland bedeutet „neu gefundenes Land“ und stammt von dem italienischen Seefahrer John Cabot, der im Auftrag des englischen Königs am 24. Juni 1497 offiziell als erster Europäer Neufundland betrat. Doch auch Indianer, Wikinger und Inuit haben ihre Spuren hinterlassen.
Neufundland steht vor allem für unberührte Wildnis, steile Küsten, Berge, Fjorde, Wälder, spektakuläre Landschaften und ein mystisches Flair, das jeden Besucher verzaubert - sei es, dass ein riesiger Eisberg in völliger Stille über das Meer gleitet oder sich ein 36 Tonnen schwerer Buckelwal aus den Wellen erhebt.
Zahlen und Fakten Neufundland:
Sprache: Englisch
Hauptstadt: St. John’s
Einwohnerzahl: 500.000
Größe: Gesamte Region: 405.000 km2, Insel: 112.000 km2
Zeitzone: MEZ minus 4,5 Stunden, Sommerzeit: minus 5,5 Stunden
Klima: Warme Sommer mit durchschnittlichen Temperaturen von 24 Grad. Milder Herbst von September bis November mit bunter Laubfärbung. Langer Winter mit viel Schnee - durchschnittliche Temperaturen: minus 5 Grad. Kurzer aber intensiver Frühling.
Währung: Kanadische Dollar
Elektrizität: Stromspannung 110/120 Volt, 60 Hz Wechselstrom. Ein Adapter ist notwendig.
Autofahren: Rechtsverkehr. Höchstgeschwindigkeit auf Fernstraßen 100 km/h, auf Landstraßen 80 km/h, in Ortschaften 50 km/h. Es besteht Anschnallpflicht. Anhaltende Schulbusse dürfen nicht überholt werden. An Feuerhydranten darf nicht geparkt werden.