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Skiwinter 2025/26 in Schladming-Dachstein

Qualitätstourismus setzt auf „Fun Facts“

Seit 2009 hat sich die ZDF-Serie „Die Bergretter“ einen Kultstatus im deutschen Fernsehprogramm erarbeitet. Hauptdrehorte sind in der österreichischen Region Schladming-Dachstein, die zur Steiermark gehört. Im Ort Ramsau befindet sich die Bergretter-Zentrale. Außerdem ist dort das „Nordische Zentrum“ fürs Langlaufen mit dem Stadion der Nordischen Skiweltmeisterschaften 1999 beheimatet. „125 Kilometer Loipe sind aufs klassische Langlaufen und 95 Kilometer auf Skating ausgerichtet. Es gibt auch eine Nachtloipe“, weiß Matthias Schattleitner zu berichten. Als Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein gibt er kurz vorm Winterstart 2025/26 Medienvertretern einen Einblick in saisonale Entwicklungen.

Internationale Aufmerksamkeit seit Ski-WM 2013

Mit jährlich 3,9 Millionen Übernachtungen zählt die steirische Destination Schladming-Dachstein, die aus 13 Gemeinden und zehn Skigebieten besteht, zu den fünf größten Österreichs. Für Sommer- und Wintergäste reicht die Angebotsvielfalt von Wandern und Biken über Golfen bis hin zu Langlaufen und Skifahren. Speziell nach den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2013 habe Schladming-Dachstein internationale Aufmerksamkeit und einen Schub im Skitourismus erfahren, so Schattleitner. Seitdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Outdoor-Aktivitäten und auch auf die Auswahl der „Fun Facts“ gelegt. Dazu gehört ein ganzjähriges Spektrum an Events, die Sport, regionale Traditionen sowie Genuss und Unterhaltung vereinen.

Umweltfreundliche Maßnahmen für nachhaltigen Skitourismus

„Der auf die Zukunft ausgerichtete Qualitäts-Skitourismus hat seinen Preis“, sagt Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen. „Wir haben seit 2012 rund 210 Millionen Euro investiert.“ Bliem, der sich bisweilen selbst als „der Liftler“ bezeichnet, hat unter anderem 600 Schneekanonen angeschafft, die 35.000 Euro pro Stück kosten. Ohne professionelles Schnee-Management würde kein Skigebiet mehr funktionieren, sagt er und fügt hinzu, dass umweltfreundliche Initiativen zur Harmonisierung von Natur und Mensch Grundvoraussetzung seien. Das Skigebiet Riesneralm zum Beispiel gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit im europäischen Skitourismus. Die gesamte Beschneiungsanlage ist direkt an ein eigenes Wasserkraftwerk angeschlossen, sodass 100-prozentiger Ökostrom genutzt werden kann. Die Planai-Hochwurzen-Bahnen setzen zudem auf den großflächigen Einsatz des organischen Treibstoffs HVO100. 

Ski-Opening mit „Backstreet Boys“-Konzerten

Dank aktueller Investitionen können sich Urlauber:innen auf gleich drei neue Bergbahnen freuen: Zwei davon ergänzen die 4-Berge-Skischaukel Schladming am Hauser Kaibling und der Planai, dazu kommt eine auf der Fageralm. Als quasi Sponsoring für Familien dürfen alle Kinder bis sechs Jahre gratis Ski fahren. Abseits der Pisten ist seit 2019 das kulinarische Leitprojekt „Almkulinarik by Richard Rauch“ erfolgreich in die Genusswelt von Schladming-Dachstein integriert. Der Sternekoch hat gemeinsam mit 16 Köchinnen und Köchen von Ski-Hütten eine Speisekarte konzipiert, die regionale Zutaten mit kreativen Ideen vereint. 

Los geht die Wintersaison 2025/26 am ersten Dezemberwochenende mit dem Ski-Opening und drei ausverkauften Konzerten der US-Band „Backstreet Boys“. Zu diesem Fun Fact erwarten die 30.000 Einwohner:innen von Schladming-Dachstein rund 50.000 Gäste. Der Liftler kennt sie schon ein wenig, wenngleich nur aus Zahlen: 81 Prozent der Ticketverkäufe wurden von Frauen getätigt und das Durchschnittsalter beträgt 38 Jahre.

Text / Foto: Ariane Günther


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