Grand Train Tour of Switzerland
Die „Grand Train Tour of Switzerland“ vereint acht Panoramastrecken zu einer Route. Die Tour hat keine festgelegte Dauer oder Richtung und kann jederzeit ab einem beliebigen Punkt entlang der Route gestartet werden. Fahrgäste benötigen dafür nur einen einzigen Fahrausweis – den Swiss Travel Pass.
Zürich – Luzern – Interlaken
Auf der Fahrt vom urbanen Zentrum der Schweiz bis nach Luzern dominieren Bergketten und Hügelzüge. Dazwischen breiten sich die Seen aus. Entlang des Zuger- und Rotsees geht es Richtung Zentralschweiz. In Luzern folgt der Umstieg auf den Luzern–Interlaken Express. Die Zugfahrt in dem Premium-Panoramazug verbindet zwei Destinationen.
Interlaken – Zweisimmen – Montreux
In Interlaken fahren Gäste erst am Thunersee entlang, dann durch das Simmental bis nach Zweisimmen. Von hier aus fährt der GoldenPass Panoramic. Er fährt an Schlössern und Kühen vorbei und passiert schlussendlich die deutsch-französische Sprachgrenze. Auf seiner letzten Etappe schlängelt er sich den Hügel hinunter – und mit der Einfahrt in Montreux kommt direkt mediterranes Flair auf.
Montreux – Visp – Zermatt
Von Montreux am Genfersee ist es nur ein Katzensprung durch das Rhonetal nach Visp. Ab hier führt die Reise auf dem Schmalspurnetz der Matterhorn Gotthard Bahn durch das Nikolaital, das tiefste Tal der Schweiz, nach Zermatt. Ehe der Berg der Berge – das Matterhorn – ins Sichtfeld rückt, überwindet der Zug teils mit Hilfe von Zahnradbetrieb mehr als 900 Höhenmeter
Zermatt – St. Moritz
Der Glacier Express verbindet Zermatt am Fuße des Matterhorns mit St. Moritz. Auf der achtstündigen Fahrt durch die Bergkantone Wallis, Uri und Graubünden taucht er durch 91 Tunnels und balanciert über 291 Brücken. Freie Sicht auf Gebirgslandschaften, Kurorte, Schluchten und Täler – alles vom bequemen Sitz aus. Und wer es ganz exklusiv möchte, der bucht die Reise im Waggon der „Excellence Class“.
St. Moritz – Tirano – Lugano
Der Bernina Express schlägt Brücken zwischen Sprachräumen und Kulturen. Ein Highlight folgt aufs nächste: Erst das Gletscherglitzern des Morteratsch und später auf 2253 Metern Höhe der Lago Bianco. Eingebettet in das alpine Landschaftsbild kommt die türkise Farbe des Sees besonders gut zur Geltung. Von der UNESCO-Welterbestrecke der Rhätischen Bahn schlängelt sich der Zug über den Berninapass und durch Val Poschiavo nach Tirano in Italien. Von März bis November verkehrt der Bernina Express Bus durch das Veltlin via Comersee nach Lugano und umgekehrt (Mai bis Oktober täglich, ansonsten Donnerstag bzw. Freitag bis Sonntag).
Lugano – Bellinzona – Flüelen – Luzern
Mit dem Gotthard Panorama Express (April bis Oktober) fahren Gäste vom mediterranen Tessin über die Gotthard-Panoramastrecke und durch das Urner Reusstal bis nach Flüelen. Vom Panoramazug steigen die Reisenden hier ins Dampf- oder Motorschiff um. Dieses gleitet über den Vierwaldstättersee und durch die von Bergen umgebene traditionelle Urschweiz bis nach Luzern. Alternativ fährt der Treno Gottardo (ganzjährig) über die Gotthard-Panoramastrecke nach Luzern.
Luzern – St. Gallen
Der Voralpen-Express verkehrt zwischen Luzern und St. Gallen. Er startet am Vierwaldstättersee mit Zentralschweizer Alpenpanorama, überquert dann den Zürichsee und fährt vorbei an Rapperswil, der Stadt der Rosen. Kurz vor der Einfahrt in St. Gallen folgt ein weiteres Highlight: das Sitterviadukt. Mit seinen 99 Metern Höhe ist es die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz.
St. Gallen – Schaffhausen – Zürich
Diese Etappe führt von St. Gallen durch ländliche Hügellandschaft Richtung Bodensee und dann 40 Kilometer an seinem Ufer entlang. Rheinabwärts geht es nach Schaffhausen mit der Festung Munot als Wahrzeichen. Berühmt ist Schaffhausen auch für den größten Wasserfall Europas: den Rheinfall, der sich vom Zug aus bestaunen lässt. Nach der Eisenbahnbrücke von Eglisau erreicht der Zug schon bald die Finanzmetropole Zürich.
Alle Informationen rund um die Panoramazug-Tour inklusive buchbaren Angeboten unter www.grandtraintour.com.