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Essen – ein Städtetrip voller Kontraste

Deutschlands drittgrünste Stadt im Herzen des Ruhrgebiets

Essen: Urlaubsfeeling mitten in der Großstadt (Foto: Daniel Müller / Stadt Essen)

Um 850 gegründet, von Äbtissinnen regiert, durch Kohle und Stahl geprägt, ist Essen heute die drittgrünste Stadt der Republik mit einer schönen Skyline und vielen Zeugnissen deutscher Industriekultur. In der Ruhr- Metropole Essen kommen Naturliebhaber, Kulturbeflissene und Strandgänger auf den Geschmack: Ob man Stadt und Umgebung im Kanu oder per Rikscha erkundet, mit Kind und Kegel im Grugapark entspannt, Kunst in stillgelegten Zechen genießt oder mit dem Urlaubsflirt an der Strandbar turtelt – in Essen geht alles. Die folgenden vier Streifzüge dienen als Inspiration für kleine Kurztrips auf eigene Faust.

Flip-Flops und van Gogh

Der Urlaub in Essen startet am Strand. Am stadtweit beliebten Seaside Beach Baldeney haben Strandaktive die Wahl zwischen Climbing oder Stand-Up-Paddeln, Minigolf und Bogen-schießen. Sonnenanbeter lassen unter Palmen die Seele baumeln oder drehen mit der Rikscha eine Runde um den Baldeneysee. Wer am Tag noch nicht genug Urlaubsflair getankt hat, begibt sich abends in der Weststadt in die Rooftop-Lounge des Lil’Tiger – und genießt bei Streetfood und Sundowner den Blick über die City und das Ruhrgebiet.

Leicht verkatert, und mit den Flip-Flops vom Vortag, geht es am nächsten Morgen ins Museum Folkwang. Zu den Meisterwerken moderner Kunst, die den Besucher in den lichtdurchfluteten Räumen des Stararchitekten David Chipperfield auf ganz besondere Weise in ihren Bann ziehen. Die Crème de la Crème der klassischen Moderne von Monet bis Picasso begeistert hier neben wechselnden Ausstellungen und Retrospektiven Besucher aus aller Herren Länder. Im Jahr 2020 wurde der Kunsttempel zum Museum des Jahres gekürt.

Mondlandschaft und Mammutbäume

Der Tag beginnt mit einem ausgezeichneten Ausblick vom mondähnlichen Gipfelplateau einer ehemaligen Halde des Steinkohlebergbaus – der Schurenbachhalde mit der 15 Meter hohen Skulptur Bramme für das Ruhrgebiet des Künstlers Richard Serra. Und endet inmitten der exotischen Flora und Fauna des Grugaparks, der grünen Lunge Essens und einem der größten innerstädtischen Parks Europas. Neben den Kakteen, Mammutbäumen und tropischen Palmen des Botanischen Gartens machen Tiergehege, Abenteuerspielplätze, Schwimmbad und Rollschuhbahn die Gruga zum Ort für eine Auszeit mit der ganzen Familie. Einen kleinen Fußweg entfernt kann man den Tag auf der „Rü“, der Ausgeh-und Flaniermeile Essens, bis in die späten Abendstunden nachklingen lassen. Tipp: Im Trend-Restaurant „Die Fischerei" stärkt man sich je nach Budget mit gegrillten Riesengarnelen oder Fish’n’Chips.

Essen: Natur und Kultur. Beides ist in der Ruhrmetropole möglich (Foto: EMG)

Kormorane und Cocktails

Wunderbar entschleunigen – und zwischendurch den ein oder anderen Biergarten ansteuern – kann man bei einer Kanutour auf der Ruhr. Achtung: Nicht ungläubig die Augen reiben, wenn unterwegs Kormorane und Eisvögel ins Sichtfeld rücken – oder das Essener „Schloss Versailles” auf einer Anhöhe der Ruhr vorbeizieht. Die Villa Hügel ist mit seinen 269 Zimmern das größte Einfamilienhaus Deutschlands und ehemaliger Stammsitz der Industriellenfamilie Krupp. Die Villa samt Ausstellung und dem großen Park mit Blick auf den Baldeneysee sind ein Muss für jeden Essen-Besucher.

Wer lieber weiterpaddelt und den Tag bei einem kühlen Cocktail und guter Lounge- Musik im Haus am See ausklingen lässt, verschiebt den Besuch einfach auf den nächsten Morgen.

Künstler und Kohlekumpel

Wo einst tausende Kumpel malochten, wird heute Kunst und Kultur in Hülle und Fülle geboten. An keinem anderen Ort ist der Wandel der Stadt augenfälliger als im UNESCO-Welterbe Zollverein. Los geht die Entdeckungstour mit einem echten Kohlekumpel, mitten hinein in die Geschichte „der schönsten Zeche der Welt“. Bei der Führung folgt man dem Weg der Kohle von der Förderung bis zur Verkokung. Das Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche liefert den natur- und kultur-geschichtlichen Rahmen.

Auch das Red Dot Design Museum mit der weltweit größten Sammlung zeitgenössischen Designs ist auf dem Zechengelände vertreten Mit seinen 2.000 Exponaten aus rund 45 Ländern rangiert es unter den ersten acht Design-Museen der Welt. Einen Steinwurf entfernt liegt das PACT Zollverein, ein interdisziplinäres Zentrum für Tanz, Performance und Theater im Kesselhaus der Zeche.

Bei einem Bummel über das Gelände finden sich instagramwürdige Motive soweit das Auge reicht – wie der rote Doppelbock-Förderturm, der „Eiffelturm des Reviers“. Was liegt da näher, als im Industrie-Ambiente des Casino Zollverein-Restaurants bei Espresso und Zechentraum, dem Schokoladensoufflé des Hauses, ein Urlaubs-Selfie aus Essen mit der ganzen Welt zu teilen.

 

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