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Spielen verbindet: Warum Sammelkarten jetzt auch in Europa neue Fans finden

Kayous Einstieg zeigt, wie Sammeln, Popkultur und gemeinsames Spielen Menschen über Ländergrenzen hinweg zusammenbringen

Neugierige Blicke, viele Gespräche, erste Begegnungen. Als sich die Tore der Spielwarenmesse in Nürnberg schlossen, war für das chinesische Entertainment-Unternehmen Kayou klar: Der Schritt nach Europa hat begonnen. Der erste Messeauftritt markierte keinen lauten Paukenschlag, sondern einen bewussten Startpunkt – mitten in einem internationalen Umfeld, das vom Austausch lebt.

Ein Anfang in Nürnberg

Zum ersten Mal präsentierte sich Kayou auf einer europäischen Leitmesse. Nürnberg wurde dabei zur Bühne für Gespräche mit Handelspartnerinnen und Handelspartnern, Medien und Branchenkennern aus ganz Europa. Der Auftritt diente weniger der reinen Produktshow, sondern dem Kennenlernen: zuhören, erklären, Kontakte knüpfen. Ein Auftakt, der Raum ließ für Reaktionen und Ideen.

Sammelkarten als gemeinsame Sprache

Kayou wurde 2011 in China gegründet und wuchs dort mit Sammelkarten, Schreibwaren und Spielwaren. Heute umfasst das Portfolio nahezu 100 Markenwelten und mehr als 400 Produkte. Auf der Messe zeigte sich, wie universell diese Produkte funktionieren. Sammelkarten werden aufgeschlagen, verglichen, getauscht – ganz ohne große Worte. Sie schaffen Nähe, auch wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufeinandertreffen.

Popkultur zum Anfassen

Zu sehen waren Sammelkarten aus bekannten Welten wie My Little Pony, Naruto und tokidoki. Figuren, die vielen bereits aus Serien oder Comics vertraut sind, wurden hier neu entdeckt – in Kartenform, als kleine Sammelobjekte. Der Stand war als offene Präsentationsfläche gestaltet, auf der Besucherinnen und Besucher ausprobieren, stöbern und vergleichen konnten. Popkultur wurde greifbar, spielerisch und direkt.

Europa ist kein einheitlicher Markt

Die Gespräche in Nürnberg machten eines deutlich: Europa ist vielfältig. Vorlieben unterscheiden sich, Sammelgewohnheiten ebenso. Kayou reagiert darauf mit einem Ansatz, der internationale Marken mit lokaler Umsetzung verbindet. Geplant sind regionale Logistikstrukturen, eigene Teams sowie Kooperationen mit lokalen Distributorinnen und Einzelhändlern. Produkte sollen sprachlich angepasst, Marketingmaßnahmen regional ausgerichtet werden.

Mehr als nur Sammelkarten

Neben den Karten präsentierte Kayou weitere Produktkategorien, darunter Schreibwaren, Plüschprodukte, Acrylartikel sowie Formate, die bislang vor allem aus dem chinesischen Markt bekannt sind. Auch eigene Markenwelten wie die „Kolorful Ball-Joint Doll“ und die „NeZha 2 Mechanic-Joint Doll“ wurden gezeigt und unterstreichen die strategische Erweiterung in den Bereich sammelbarer Figuren.

Der nächste Schritt nach der Messe

Nach dem Messeauftritt richtet Kayou den Fokus nun auf ausgewählte Länder: Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Italien und Spanien. Geplant sind unterschiedliche Kooperationsformen – von Distribution über Einzelhandel bis hin zu gemeinsamen Veröffentlichungen und Marketingaktivitäten.

Der Auftritt in Nürnberg ist vorbei, die Gespräche wirken nach. Kayous Einstieg in Europa zeigt, wie Spielen Brücken schlagen kann – leise, unkompliziert und mit viel Raum für Begegnung. Sammelkarten werden so zu kleinen Begleitern einer größeren Reise: von einem Markt in den nächsten, von einer Kultur zur anderen.

Ertay Hayit


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